himbeerige-herzlichkeiten

Das Leben und ich ...
 
 

vom Wahnsinn der Zeit und den ungenützten Wochenenden ...

Gerade habe ich bewusst realisiert, dass wir bereits den Monat Februar haben. Wo rennt nur die Zeit schon wieder hin? Da reden alle von entschleunigen, das eigene Leben mehr wahrnehmen. Und was passiert? Nur noch schneller rast das Leben an mir vorbei.

Manchmal stolpere ich bei der Geschwindigkeit. Und dabei möchte ich doch eigentlich inne halten, zur Ruhe kommen, den Moment genießen.

Heute hatten wir in der Einrichtung Informationsveranstaltung für das neue Jahr. Inhaltlich in letzter Minute vorbereitet. Da liegt schon mal ein Fehler! Oder auch nicht? Ich weiss es gerade nicht, ob es für mich leichter gewesen wäre, wenn die Präsentation schon letzte Woche fertig gewesen wäre.

Und nun sitze ich hier, in meinem Nicht-Zuhause, und stolpere von einer unsinnigen Tätigkeit in die andere. Was möchte ich eigentlich tun? Mist, ich habe meine Bücher nicht mit. Also setze ich mich an die Nähmaschine. Stoff habe ich tatsächlich eingepackt. Nur die Stoffschere und die Nadeln liegen in meiner Wohnung. Also behelf ich mir mit Papierschere und stumpfen Nadeln. Das geht mehr schlecht als recht. Aber gut ... is jetzt halt so.

Und was erwartet mich dann am restlichen Wochenende? Nichts aufregendes, nichts was mir nachhaltig gut tut. Ich werde rumtrödeln, mich über Dinge ärgern, die es nicht wert sind und hoffen, dass es nächstes Wochenende anders sein wird ...

2 Kommentare 3.2.18 20:00, kommentieren

Unerwarteter Besuch

Gestern abend ... es klingelt an der Tür, die (Besuchs)Kinder öffnen.

Eine Stimme ... aha, mein Schwager möchte seine Frau und Kind abholen ... 

Plötzlich ... Mama, das ist für dich!

Und wer steht da im Wohnzimmer?! ER ...

Setzt sich auf die Couch, erzählt, quatscht mit meinen Leuten ...

Alles seltsam ...

Und dann kommt noch eine Nachricht - ob ich davon wusste, dass er kommen würde ... und meine Schwester ihn voll nett findet ... 

Leider ist es dann auch sehr spät geworden ... ich glaub ich bin heute noch müde ... 

26.1.18 16:25, kommentieren

Die Hände gehören beschäftigt ...

... schon vor einigen Jahren habe ich erkannt, dass ich meinem Wohlbefinden etwas gutes tue, wenn ich meine Hände beschäftige ...

Dann kann mein Geist nicht zur sehr auf Abwege geraten - und ich kann zusätzlich noch etwas produzieren ...

Letzte Woche habe ich bemerkt, dass mir das Stricken - und da war ich im vergangenen Jahr schon ziemlich fleißig - nicht mehr Spaß macht. Unzählige Socken, Handschuhe u. ä. habe ich angefangen und bereits nach wenigen Runden wieder aufgetrennt. Mit viel Eigenmotivation und harten Ringen mit mir selber, habe ich wenigstens zwei Teile fertig gestellt ... Anleitung (eigentlich wie immer) von hier ...

Die Anleitung der Katzenhandschuhe ist sogar gratis ...  Leider wellt sich der obere Rand bei den Stulpen etwas - kann und mag ich aber nicht mehr ändern ...

 

 

Na gut ... mit Stricken komme ich nicht weiter ... und ich möchte doch soooooo gerne eine neue Mütze ...  So eine schicke Beanie ... am liebsten mit Rosenmuster ... also erst mal reichlich Jerseystoff bestellt ... Anleitungen gewälzt und schließlich bei Pattydoo hängen geblieben ... ... und dann in den letzten Tagen ziemlich viel genäht ...

 

Hier die ersten Versuche für´s Tochterkind ... Erstaunlicherweise ist mir der 1. Fehler erst bei der 2. Mütze unterlaufen ... so nach dem Motto: Ach, da brauchst du nicht mehr nachlesen ... das läuft ... dann aber eben doch nicht ... Aber gut, ich bin zufrieden ... 

 

 

Aber zuerst war noch ein passender Halswärmer für die kleine Nichte geplant ...  Wieder Anleitungen gesichtet ... und dann losgenäht ... nach der Beschreibung von Kullaloo ging es eigentlich ganz einfach ...

 

 

Dann hab ich für meine Große auch noch eine Halssocke genäht ... diesesmal mit Plüsch innen - davon hab ich aber kein Foto mehr ... 

 Und nachdem da ja immer noch keine Rosenmütze dabei ist, habe ich am Wochenende weitergenäht ... schließlich habe ich ja Stoff bestellt ...

 

Schick oder? Ich war heute mit meinem neuem Rosenmützchen schon in der Arbeit - hat also den Alltagstest bestanden ... 

Und dann habe ich mich heute ganz euphorisch auf Wendestulpen mit Daumenloch gestürzt ... und bin kläglich gescheitert ... ich glaube, dass ist dann doch zu kompliziert für mich ... und ich habe alles im Mülleimer entsort ... Dafür habe ich dann ein paar Glitzersocken angeschlagen ... und tatsächlich fast das ganze Bündchen gestrickt ...

Das ganze Leben besteht aus Wandel und Veränderung - man muss es nur zulassen ... emotion

 

2 Kommentare 22.1.18 20:41, kommentieren

Es geht ...

Nach dem der Start ins neue Jahr für mich ja nicht so optimal war, haben sich die Wogen wieder etwas beruhigt.

Nicht dass ich nun glücklich wäre, nein ... aber ich habe zu mir gefunden und bin mit meiner aktuellen Situation zufrieden. 

Mit IHM habe ich immer mal wieder SMS-Kontakt, anscheinend geht es IHM wirklich nicht gut. Ich habe IHM geschrieben, wenn er mich treffen möchte, dann soll er sich melden. Damit liegt es bei ihm, ob er reagiert oder nicht.

Gerade habe ich das Nähen wieder für mich entdeckt. Heute vormittag habe ich 3 Mützen aus Jersey genäht ... Fotos folgen noch ... 

Ich habe früher schon mal Kleidung genäht, mich auch mal an historischen Kostümen versucht (vom Ergebnis schweigen wir mal lieber ...), aber in den letzten Jahren hatte ich kein großes Interesse daran.

Nun ... 2018 ist einiges anders ... und somit ruhen die Stricknadeln ... dafür rattert die Nähmaschine ...

Vorhin habe ich mich sogar beim Schnittmuster stöbern erwischt ... Ich werde doch nicht Kleidung für mich nähen???? Alles seltsam ... Aber gut - wenn es mir gut tut!!!

1 Kommentar 21.1.18 13:16, kommentieren

Kann man die Zeit nicht zurück drehen? Zwei Wochen Urlaub und die damit eigentlich herbei gesehnten Feiertage sind vorbei ... Morgen hat mich also der Alltag wieder.

Die letzten Tage kam mir oft der Gedanke, ob ich nicht froh bin, wieder arbeiten gehen zu können ... ?!? Einfach, damit ich mich nicht mehr mit diesen trübsinnigen und traurigen Gedanken und Erinnerungen herum schlagen muss.

So ganz habe ich mit der Sache nicht abgeschlossen - es geht emotional gar nicht. Auch wenn ich grundsätzlich weiß, dass ER nicht gut für mich ist. Dass es keine gemeinsame Zukunft mit IHM geben kann.  Und trotzdem - mein Herz ist schwer.

Ich lenke mich ab, versuche nicht nachzudenken - wie immer: leichter gesagt als getan. 

Ich habe schon mal vorsorglich seine Nummer aus meinem Telefonbuch gelöscht, nachdem ich nach Neujahr eine Nachtricht an ihn gesendet habe - natürlich war die Antwort nicht das, was ich lesen wollte ... schon freundlich, aber sehr neutral.

Was erhoffe ich mir davon? Ich weiß es selbst nicht. Ich sollte muß das Thema für mich nun abschließen. Auch wenn es mir schwer fällt. Ich habe keine Energie, um hier traurig zu sein. Dafür möchte ich meine Zeit nicht verschwenden. Sicherlich gehört ein bisschen Trauer dazu - aber es sollte nicht mein Leben bestimmen. Ich möchte wieder fröhlich und gut gelaunt sein - nicht ständig auf ein Zeichen von ihm warten.

Ich denke, ich bin auf einem guten Weg, damit dieses Jahr 2018 doch etwas glücklicher und zufriedener für mich werden kann.

7.1.18 13:09, kommentieren

Traurig ins neue Jahr?!?

Wir sind im Jahr 2018 angekommen. Ich fühle mich heute so müde, schlapp und unglücklich.

Kein guter Start ins neue Jahr. 

Die Feier gestern war schön, aber ich fühle mich jedes Jahr mehr gestresst, für die Familie ein Silvesterfest zu organisieren. Dann noch die (unausprochene) Streitigkeit zwischen T. und K.  Wir hatten uns schon Sorgen gemacht, dass die Situation eskalieren könnte. Aber ich konnte immer dawischen ´gehen´, wenn die beiden sich zu Nahe gekommen sind.

Dann hat uns zu allen Überfluss auch noch die Spülmaschine mit einem Fehlercode und ständigen Piepen überrascht. Und natürlich mit dem schmutzigen Geschirr. Ich liebe Handspülen ...

Aber ich glaube, dass ist nicht due Ursache für meine Traurigkeit. ER hat sich nicht gemeldet. Erst weit nach Mitternacht kam eine Anwort auf meine SMS. Und eigentlich wollte ich ihm ja nicht schreiben, hab´s aber dann doch nicht ausgehalten. Wenn die Nachricht nicht ganz so kurz gewesen wäre ... "Danke, ebenso" ... Tja, nicht grad die Worte die ich lesen wollte.

Ja, und nun sitze ich hier, nicht zu Hause ... und versinke stündlich in immer mehr Selbstmitleid ...

Das kann ja ein gutes Jahr werden ... 

1 Kommentar 1.1.18 14:18, kommentieren